Schulsport.

oder: Das Problem mit der Vergleichbarkeit.   Auf kleiner drei schreibt Juliane heute von der Qual, die ihr Sportunterricht bereitete, inklusive der damit einhergehenden Demütigungen. Auch ich habe dazu (nach der Wende und im ‘Westen’) meine Erfahrungen gemacht. Das Problem geht meines Erachtens nicht nur über die Frage des politischen Systems hinaus*, sondern vor allem über dieses einzelne Fach. Es hängt mit dem Lernsystem in der Schule insgesamt zusammen, Schulsport schafft es nur, dieses besonders

Uropa im goldenen Käfig?

Gestern war ich nach langer Zeit wieder einmal bei meinen Großmüttern. Zugegeben, ein halber Tag für jede ist nicht viel, aber zu Sarah habe ich es mal wieder überhaupt nicht geschafft, obwohl ich am Kölner Dom vorbei fuhr. Oma1 war in so guter Verfassung wie schon lange nicht mehr. Es ist normal, dass wir irgendwann während unserer Gespräche auf den zweiten Weltkrieg kommen, aber normalerweise verwechselte sie mich schon nach kurzer Zeit des Erzählens mit

Dyskalkulie und die Leistungsgesellschaft

Gregor Reisch, Magarita Philosophica, 1508 Ich gebe seit heute wieder Nachhilfe. Ich mache das schon so lange ich denken kann, nur in letzter Zeit hatte ich eine Pause eingelegt. Während dieser ganzen Zeit des nachmittäglichen In-Kinderzimmern-Sitzens habe ich viele kaputte kleine Menschen kennen gelernt sowie überambitionierte oder verzweifelte Eltern und sekundär auch blutsaugende Nachhilfeunternehmen. Diesmal wurde mir vorher gesagt, dass es um ein 6.-Klasse-Kind geht, dem eine Matheschwäche, auch Dyskalkulie genannt, offiziell diagnostiziert wurde. Nein,

Browserhistorie

Ab und an lösche ich meinen Browser-Verlauf, dennoch ist es sehr entlarvend für meinen Tagesablauf, welche Seite erscheint, wenn ich nur einen Buchstaben in meinen Browser eingebe. (gesehen bei Kaltmamsell) Es ist direkt ersichtlich, wo ich mich am meisten aufhalte, dass ich öffentliche Verkehrsmittel benutze, studiere und dass ich vermutlich ein Instrument spiele sowie irgendetwas mit Polen zu tun habe. Achja: und öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen nutze. A http://live.daserste.de/de/index.html#programm Nein, ich schaue kein Fernsehen. Naja,

Eine Entscheidung und ihre quälenden Gefährten

landschaftsbild

Sebastian Carl Christoph Reinhardt: Widok Kotliny Jeleniogórskiej, Muzeum Narodowe Wrocław Wohin soll die Reise gehen? Ich studiere im nunmehr 7. Semester Kulturwissenschaften mit einem starken Schwerpunkt auf osteuropäischer Geschichte. Mindestens einmal im Semester kehren sie wieder, die Zweifel und das Hadern. Ich gönne es mir nicht, einfach zu studieren und all das, was ich lerne, als interessant und meinen Horizont erweiternd zu begreifen. Denn ständig wird entweder real oder durch die Stimme in meinem Kopf

facebook

das schlechteste, was man tun kann wenn man krank ist, ist facebook zu öffnen und all die gestylten, gephotoshoppten und posierenden personen anzusehen, beim anblick der lebensläufe zu merken, was man in den vergangenen drei jahren studium versäumt oder einfach nicht geschafft hat – wenn man sieht, wie leicht anderen alles, alles von der hand zu gehen scheint. dass sie auch auf ihr umfeld gehört und etwas studiert haben, das klar in einen bestimmten beruf