facebook

das schlechteste, was man tun kann wenn man krank ist, ist facebook zu öffnen und all die gestylten, gephotoshoppten und posierenden personen anzusehen, beim anblick der lebensläufe zu merken, was man in den vergangenen drei jahren studium versäumt oder einfach nicht geschafft hat – wenn man sieht, wie leicht anderen alles, alles von der hand zu gehen scheint. dass sie auch auf ihr umfeld gehört und etwas studiert haben, das klar in einen bestimmten beruf zu führen scheint, während man selbst das fach studiert, über das sich nur alle lustig machen.

Wenn das Selbstmitleid sich dann wieder langsam verabschiedet und auch der letzte Rest Mageninhalt aus dem Körper verschwunden ist, bleibt trotzdem ein Gefühl des Unwohlseins, man wird sich der eigenen Leere bewusst. Höchste Zeit etwas zu tun. Höchste Zeit sich selbst zu erzählen, warum die Entscheidungen richtig waren.

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